Steht der 5G-Durchbruch kurz zuvor? Ein Überblick zum LTE-Nachfolger

Der Mobilfunk der nächsten Generation steht in den Startlöchern. Doch bedeutet das nicht nur schnellere Verbindungen für den Endverbraucher. Tatsächlich bringt der schnelle Mobilfunk auch massive Chancen für den Mittelstand. Was auf Sie zukommt und wann es losgeht, erfahren Sie hier!

Das LTE-Netz (4G) in Deutschland ist keine zehn Jahre alt und schon überholt. 5G steht in den Startlöchern und wartet mit bis zu 10.000 MBit/s auf. Das ist eine 100-Mal schnellere Datenrate als wir es von 4G gewohnt sind… und das ist gerade so genug um den technischen Wandel zu ermöglichen.


Infografik: 5G steht kurz vor dem Durchbruch | Statista


Worum geht es?

Autonom fahrende Autos, das Internet der Dinge, die Industrie 4.0 - die großen Treiber der Digitalisierung und der erhoffte Garant auf Wohlstand und Prosperität benötigen vor allem eins: Geschwindigkeit. Die Netze werden quasi in Echtzeit unbegreifliche Datenfluten bewältigen müssen und genau dafür steht 5G. Mit 10 Gbit/s ist der neue Mobilfunk natürlich wahnsinnig schnell. Wichtiger ist jedoch, dass gerade die Latenz (Signalverzögerung) massiv sinken wird. Sie wird so gering sein, dass sie vom Menschen kaum mehr wahrnehmbar ist. Vor allem Forscher, Mediziner, Maschinen und autonome Maschinen sind auf Echtzeit-Kommunikation angewiesen.

Was heißt das für den Mittelstand?

Geringe Latenz und unfassbare Geschwindigkeiten waren bisher insbesondere Konzernen mit Glasfaserzugang vorbehalten. An der Seite der Glasfaser wird der neue Mobilfunkstandard stehen. So bieten 5G Mobilfunkmasten zukünftig auch außerhalb der Verfügbarkeit von einer direkten Leitung die Chance Produkte und Maschinen zu vernetzen. Zudem sing keine großen Investitionen nötig, denn anders als bei einem direkten Glasfaserzugang kann jedes Unternehmen direkt auf die neuen Frequenzen zugreifen. Das vernetzte Unternehmen rückt also auch für das Gros des Mittelstand in erreichbare Nähe.

Wer bietet 5G an?

Die Frequenzen werden im Frühjahr 2019 versteigert. Eigentlich war die Versteigerung schon für dieses Jahr geplant. Doch können sich das Bundesverkehrsministerium und die Bundesnetzagentur nicht einigen, welche Auflagen die Netzbetreiber erfüllen müssen. Sicher ist, dass Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Frequenzen anbieten werden. Doch bleibt ungewiss, ob sie diese mit Anbietern, die wie 1&1 und Mobilcom-Debitel keine eigenen Frequenzen besitzen, teilen müssen.

Wann steht 5G bereit?

Es wird noch ein Weilchen dauern, bis wir in den Genuss vom Geschwindigkeitsrausch kommen. Für 2019 werden gerade einmal drei Millionen 5G-Mobilfunkanschlüsse erwartet. In der Anfangsphase wird die maximale Geschwindigkeit nicht erreicht werden. Denn die erreichbaren Raten in einer Funkzelle müssen auch weiterhin auf alle aktiven Nutzer aufgeteilt werden. Dann aber soll alles sehr schnell gehen: 2023 sollen es schon rund eine Milliarde 5G-Mobilfunkanschlüsse sein - davon 88 Millionen in Westeuropa. Die Zeit sein Unternehmen auf die Zukunft auszurichten ist also gekommen.


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