In 5 Schritten zum digitalen Unternehmen

Die digitale Transformation stellt Unternehmen vor große Herausforderungen und jeder Anfang ist schwer. Bevor Sie sich beraten lassen, sollten Sie diesen kleinen Beitrag lesen. Denn mit fünf einfachen Schritten können Sie sich selbst an der Digitalisierung ausprobieren, feststellen wo Sie Beratung benötigen und letztlich Ihr Unternehmen für die Zukunft ausrichten.

Deutschland rutscht ab

Deutschland landet im EU Digital Economy and Society Index auf Platz 14 und damit hinter Malta und Litauen. Noch vor zwei Jahren war zumindest noch Platz 9 drin. Einer der Hauptgründe für den Absturz ist der Mittelstand, der häufig bei der Nutzung digitaler Technologien wie KI und Predictive Analytics hinterherhinkt. Doch ist der Einstieg in das digitale Zeitalter nicht leicht. Natürlich ist eine Variante ein Anruf bei den einschlägigen Beratungen. Doch bevor Sie sich beraten lassen, hilft Ihnen ein kurzer Blick auf ein bewährtes 5-Phasen-Model. Sie verstehen dann vielleicht besser, wo Sie wirklich Beratung brauchen und wo nicht.

Das 5-Schritte-Vorgehen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stellt Ihnen die fünf Schritte detailliert vor. Mehr erfahren Sie hier. Wir fassen das Wichtigste für Sie zusammen. Sehen Sie selbst!

Schritt 1: Die Bestandsaufnahme

Der Traum vom komplett digitalisierten Unternehmen ist oft zu groß für den ersten Schritt. Es hilft sich vor Augen zu führen, welche Prozesse es im Unternehmen gibt und an welcher Stelle vielleicht ein einfacher Einstieg möglich ist. Dazu können Sie ganz analog Ihre unternehmenseigen Wertschöpfungskette per Skizze zu Papier bringen. Steht die Skizze, versuchen Sie einzuschätzen, welche technische Infrastruktur bereits besteht und vielleicht schon genutzt werden kann. Oftmals lassen sich gerade im Backoffice bereits mit wenig Mitteln Prozesse digitalisieren.

Schritt 2: Ziel festlegen und Handlungsbedarf identifizieren

Nun geht es vor allem darum, die Anforderungen des Wandels zu konkretisieren. Welchen Prozesse sind essentiell für Ihr Unternehmen und welches Digitalisierungsziel verfolgen Sie? Nur wenn Sie diese beiden Fragen beantworten können, können Sie eingrenzen, welche Teile Ihres Unternehmen Sie digitalisieren sollten oder gar müssen um mit dem Tempo des Marktes mitzuhalten.


Infografik: Digitalisierung von Prozessen in Unternehmen | Statista


Schritt 3: Technische und personelle Bedarfe bestimmen

Jede Investition will gut überlegt sein. Dazu ist der dritte Schritt gedacht. Denn wenn Sie wissen, welchen Prozess Sie in Angriff nehmen wollen, müssen Sie nun bestimmen, welche technischen und personellen Vorraussetzungen Sie schaffen müssen und was der Spaß wohl ungefähr kosten wird.

Schritt 4: Finanzierung schaffen

Sind die Kosten ermittelt, gilt es sicherzustellen, dass Sie den Wandel auch neben dem Tagesgeschäft finanzieren können. Nicht immer sind die Kosten dabei so gut abschätzbar, dass Sie genau wissen, was Sie beiseite legen müssen. Doch gibt es zahlreiche Fördermögichkeiten, um Unternehmen bei der Digitalisierung unter die Arme zu greifen. KfW und Horizon 2020 machen es möglich. Einfach mal die Lieblingssuchmaschine nach Förderdarlehen durchsuchen!

Schritt 5: Umsetzung planen und durchführen

Nach den ersten vier Schritten wissen Sie nun also, was gemacht werden soll, wen Sie dafür brauchen und was es kosten wird. Jetzt gilt es Ihren Plan in die Tat umzusetzen. Planen Sie gemeinsam mit Ihrem Team, wer wann was macht und welche Kosten und Erträge wann zu erwarten sind. Klar, Planung ersetzt Unwissenheit durch Irrtum. Doch dieser Prozess kann Ihnen helfen die letzten Unklarheiten zu beseitigen. Übrigens, Falcon kann Ihnen gerade bei diesem Schritt zur Seite stehen! Melden Sie doch einfach bei uns via info@nordantech.com.

Und was ist nun mit den Beratern?

Natürlich müssen Sie nicht alles alleine machen. Doch wenn Sie die fünf Schritte für sich selber durchgehen, werden Sie feststellen, ob und wo Sie wirklich Beratung brauchen und wo eben nicht. So kann Ihnen ein professionelles PMO zum Beispiel in Schritt 5 zur Seite stehen, während eine Tech-Beratung eher bei Schritt 1 und 2 zu konsultieren wäre. Wir wünschen Ihnen in jedem Fall viel Erfolg!