Work-Life-Balance: Trend oder Zukunft?

Seit einigen Jahren steht die öffentliche Debatte im Zeichen der Notwendigkeit, Arbeit und Privatleben in Einklang zu bringen. Kritiker behaupten, dass die Idee der Work-Life-Balance der nächste idealistische Traum aller deren ist, die einfach nicht arbeiten wollen. Doch nur für wenige schaffen es, Spitzenleistungen am Arbeitsplatz zu erbringen, abends nach Hause zu kommen und sich dann um die Familie zu kümmern sowie ein aktives soziales Leben zu führen.


Arbeit in das Leben integrieren

Betrachtet man das Konzept hinter der Work-Life-Balance, dann sollte den meisten die Unterscheidung zwischen Leben und Arbeit seltsam erscheinen. Das scheint allerdings nicht der Fall zu sein, denn Arbeit wird schon lange als separater Teil vom Leben betrachtet. Der Diskurs über die Vereinbarkeit von Arbeit und Leben verhindert somit die Lösung des eigentlich adressierten Problems, nämlich die nachhaltige Integration von Arbeit und Leben. Die Trennung der Arbeit vom Rest des Lebens führt zu gefährlichen Dichotomien wie beispielsweise Leben vs. Arbeitszufriedenheit, Freizeit vs. Arbeitszeit, positive vs. negative Aktivitäten. Gefährlich ist es, weil es zu einem ständigen Vergleich zwischen arbeitsbezogenen und nicht arbeitsbezogenen Aufgaben führt. Ist das work-life Spektrum in Wirklichkeit nicht deutlich diverser und weniger linear. Ist Arbeit nicht Bestandteil des Lebens und auch Teil der Freizeit? Kann Arbeit nicht auch spannend und erfüllend sein, anstatt nur deprimierend?

Eine Rolle im Fokus?

Der eigentliche Schwerpunkt der Diskussion sollte also auf persönlichem Gleichgewicht liegen, wie von Morris (2019) vorgeschlagen. Wir müssen hinterfragen, wie wir unser Leben so gestalten können, dass wir Freude an verschiedenen sozialen Rollen wie beispielsweise Partner, Freund, Sportler, Arbeiter und Enkelkind haben. Den Fokus nur auf eine soziale Rolle zu legen, führt im Endeffekt nicht zur gesteigerten Zufriedenheit. Die menschlichen Bedürfnisse sind zu komplex, als dass sie von nur einer sozialen Rolle ausgefüllt werden könnten.

Den Körper im Gleichgewicht halten

Um persönliches Gleichgewicht zu finden, müssen wir uns Fragen stellen, die alle sechs Dimensionen unserer Grund- und Entwicklungsbedürfnisse abdecken. Jeder von ihnen kann nicht durch eine einzige soziale Rolle abgedeckt werden. Dazu gehören physische, emotionale, intellektuelle, soziale, spirituelle und berufliche Aspekte unseres Lebens. Um die physische Komponente zu bewerten, fragen Sie sich, wie oft Sie körperlich aktiv sind, wie gut Sie essen und ob Ihre Lebensgewohnheiten positiv sind. Nur dadurch können Sie sicherstellen, dass Ihr Körper alles nötige hat, um zu funktionieren.

Die Seele gesund halten

Auf emotionaler Ebene geht es darum, einen Mangel an Fähigkeiten zu finden, die dabei helfen effektiv mit Emotionen umzugehen. Achten Sie zusätzlich darauf, wie sich Ihre Denkmuster auf Ihre Emotionen auswirken. Stellen Sie auch sicher, dass Ihre intellektuellen Bedürfnisse erfüllt werden. Wie viel intellektuelle Stimulation erleben Sie und kommen diese regelmäßig in Gebrauch? Zu den sozialen Bedürfnissen gehören gesunde Beziehungen zur Familie und anderen. Aber auch Fragen, zu Ihrem Lebensinhalt, sind wichtig. Schließlich sind auch berufliche Bedürfnisse wie zum Beispiel Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung wichtig. Wenn Sie größere Mängel in einigen der Komponenten feststellen, fragen Sie sich, wie stark sich diese auf Ihre Lebenszufriedenheit auswirken. Wenn es einen großen Einfluss auf Ihr allgemeines Wohlbefinden hat, liegt es nur noch an Ihnen sich für eine Veränderung zu entscheiden.

Tipps für mehr persönliches Gleichgewicht

  1. Seien Sie gewissenhaft und denken Sie darüber nach, warum Sie das tun, was Sie jeden Tag tun.
  2. Visualisieren Sie Ihre Ziele, es wird helfen, persönliche Grenzen zu überwinden.
  3. Bleiben Sie auch in schwierigen Zeiten ruhig.
  4. Priorisieren Sie Ihre Ziele und nutzen Sie diese als Leitfaden für tägliche Entscheidungen.
  5. Denken Sie daran, dass Gleichgewicht nicht das Ziel ist, sondern ein Teil des Prozesses.
  6. Nehmen Sie sich Zeit für tägliche oder wöchentliche Kontrollen.

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