Der Generationswechsel kommt

KfW-Studie zeigt: Bis zu 840.000 Führungspersonen ziehen sich in den nächsten 5 Jahren aus ihren Positionen zurück. Doch nur in den wenigsten Fällen wird die Übergabe an die nächste Generation bereits aktiv vorbereitet. Ein Problem, dass den gesamten deutschen Mittelstand erschüttern könnte.

Deutschland brüstet sich gerne mit seinem Mittelstand – und das auch nicht ohne Grund. Doch gerade dem typischen Mittelständler stehen große Aufgaben ins Haus. Heute geht es dabei nicht um die Schlagworte Digitalisierung und IoT - es geht um die Nachfolge.

Fast jedes fünfte der insgesamt 3,7 Millionen mittelständische Unternehmen in Deutschland muss sich bereits heute mit der Nachfolgefrage beschäftigen… oder sollte es zumindest. Denn eine gute Unternehmensnachfolge braucht im Schnitt 3 Jahre – und da ist der geeignete Kandidat bereits gefunden und von der neuen Stelle überzeugt. Die KfW macht intensiv auf dieses Thema aufmerksam. Die Studie finden Sie hier.

Statistik: Jährliche Wachstumsraten der Beschäftigung (FTE*) und des Umsatzes von mittelständischen Unternehmen in Deutschland von 2005 bis 2016 | Statista

Der Mittelstand verzeichnet im Mittel weiterhin gesundes Wachstum. Dennoch steht der Generationswechsel ins Haus. Gerade bei Familienunternehmen kommt es bei diesem sensiblen Thema vermehrt zu Problemen. Die Familienunternehmensforschung geht davon aus, dass bis zu 70% der Familienunternehmen den Generationswechsel nicht überleben. Zumindest führt die Nachfolge oft zu einem Leistungsrückgang, weil die Geschäftsführung häufig Familienmitglieder als Nachfolger wählen, obwohl externe Kandidaten vielleicht besser geeignet wären. In einem kurzen Beitrag, zeigen die Forscher Nick Charter (et al., 2015), dass selbst dann, wenn eine Familienführungskraft sich aktiv von dem Familieneifluss zu lösen versucht, schon bei der Kandidatenauswahl Familienmitglieder tendenziell bevorzugt werden – auch wenn dafür faktisch kein Grund vorliegt.

Auszug aus der Studie "Generationswechsel im Deutschen Mittelstand", KfW, 2018

Doch auch bei Nicht-Familienunternehmen kann es natürlich zu diesen Problem kommen. Der Schlüssel zu einer gelungenen Übergabe liegt daher in der frühzeitigen Planung von strategischen Projekten – und dazu gehört auch die Übergabe selbst. Wenn Sie bereits heute beginnen, Ihre Projekte strukturiert aufzuarbeiten, hat es ein Nachfolger bei der Einarbeitung sehr viel einfacher.

Tatsächlich begleiten wir mit Falcon Unternehmen, die neben der Transformation des Unternehmens selbst auch die Nachfolgeorganisation mit Falcon vornehmen. Haben Sie auch Interesse? Wir helfen Ihnen gerne weiter! Melden Sie sich via info@nordantech.com.