Top 10 Gründe, warum Projekte scheitern

Besonders Großprojekte sind vom Scheitern bedroht. Bauprojekte, aber auch andere Großprojekte trifft es. Woran liegt das?
Andreas Rüter, Deutschlandchef der Unternehmensberatung AlixPartners, sagt in einem Interview bei Finance-TV: „Zeit- und Budgetüberschreitungen sind bei großen Change-Projekten die Regel“. Doch warum ist das so?


Gründe, warum Projekte scheitern

Oft scheitern Großprojekte und genauso oft liegt es an den immer gleichen Problemen. Wir haben die Top 10 der häufigsten Gründe für Sie zusammengefasst:

  1. Fehlende Erwartungswerte: Besonders anfällig für die lästigen Überschreitungen sind oft die Projekte, die mehrere Unternehmensbereiche betreffen und die dann, meist neben dem Tagesgeschäft, abgewickelt werden müssen. Dabei häufen sich Verspätungen und Fehlkalkulationen insbesondere dann, wenn es noch kein Präzedenz-Projekt und Erfahrungswerte gibt.
  2. Redundanzen: Oft wechseln Großprojekte über die Zeit mehrfach ihren Scope und/oder die Projektteilnehmer sind sich über das Ziel nicht einig. Arbeiten werden umsonst gemacht oder im schlimmsten Fall redundant.
  3. Lange Planungshorizonte: Zeit und Projektkosten bedingen sich – und meistens wird die benötigte Zeit unterschätzt. Interessanterweise ist dies insbesondere dann der Fall, wenn Projekte per se besonders lang geplant sind. Denn je länger der Planungszeitraum, desto wahrscheinlicher wird eine Veränderung der ursprünglichen Rahmenbedingungen.
  4. Fehlendes Involvement: Großprojekte benötigen ständiges Involvement von der Führungsebene oder Projektleitung – und das ist neben dem Tagesgeschäft oft nicht möglich. So bleiben Entscheidungen offen und bedingen weitere Verspätungen.
  5. Wichtigkeit nicht bekannt: Großprojekte werden häufig stiefmütterlich behandelt und der Projektfortschritt wird oft nur vom Controlling nachgehalten. Die einzelnen Projektmitarbeiter wissen nicht um die Brisanz des Projektes oder erfahren nicht, wie es um die Gesamtperformance steht. So verlaufen die Projekte schließlich im Sande.
  6. Bottom-Up-Feedback bleibt aus: Gerade die Projektmitarbeiter an der Basis wissen in der Regel, warum etwas aktuell nicht funktioniert. Doch tradierte und hierarchische Systeme erlauben keinen effektiven Informationsfluss innerhalb des Projekts.
  7. Fehlende Messung: Der Projekterfolg/-misserfolg wird unzureichend gemessen. Die Transparenz fehlt und Entscheidungen können nur auf unzureichender Basis getroffen werden.
  8. Missmanagement von Beratern: Externe Projektmitarbeiter werden unzureichend gemanagt. Budgets steigen schlagartig an und Unternehmen begeben sich in die Abhängigkeit.
  9. Transparenz: Mitarbeiter sind unzureichend in die Projekte eingebunden und werden nur sporadisch in Meetings über den Projektfortschritt informiert.
  10. Knowledgemanagement: Erfahrungen fließen nur fragmentarisch in neue Projekte ein und werden jedes Mal aufs Neue erarbeitet.

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